Kolumne: Konventionen der Mode

fell_blog_04In diesem Blogpost möchte ich dich an meinen Gedanken zur aktuellen Entwicklung der Mode teilhaben lassen. Heutzutage wird es immer wichtiger, sich durch Mode zu verwirklichen und sich durch sein Outfit auszudrücken…zu zeigen, wer und wie man ist. Doch auf der anderen Seite gibt es nach wie vor konservative Einstellungen zur Mode. Es gibt vordefinierte Normen, was Frauen und Männer zu tragen haben und was nicht. Diese Vorschriften sind dabei gar nicht mal so zeitgemäß und dennoch überall in Form von Abteilungen innerhalb der Geschäfte wiederzufinden. Klar, es gibt heutzutage die „Boyfriend-Jeans“ für Frauen, die cool und stylisch wirkt, und natürlich möchten wahrscheinlich die wenigsten Männer ein Kleid tragen, doch wenn wir Männer keinen Pullover zu einer Jeans tragen, sondern zu etwas aufgefalleneren Teilen greifen – und damit meine ich kein rosafarbenes Tutu („Tütü“) oder Ähnliches, sondern an sich auffällige und einzigartige Kleidungsstücke, so wird man schnell schräg angeguckt oder in eine Schublade gesteckt.

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Jeder der sich für Mode interessiert, weiß, dass es für uns Männer ein Stück weit schwieriger ist, sich vom Einheitsbrei abzuheben und tolle sowie einzigartige Teile zu finden, die nicht in jedem dritten Kleiderschrank hängen und 08/15 schreien.
Ich habe nun bei H&M eine Felljacke (tatsächlich aus der Männerabteilung) gefunden, die mir direkt beim Durchscrollen des Online-Shops ins Auge stach. Ich habe diese Jacke, die eher feminin und nicht sehr massentauglich zu sein mag, zu einem typischen Männeroutfit – dem Anzug – kombiniert. Ich habe diesen Look gewählt, um zu verdeutlichen, dass man die Mode für Geschlechter heutzutage nicht mehr klar voneinander abgrenzen sollte. Mein Outfit vereint beide Modewelten und zeigt, dass man ruhig einmal über die Grenzen der Konventionen hinweg schauen sollte, um neue Looks zu schaffen. Wer kann mir vorschreiben, was ich zu tragen habe und was in meinen Kleiderschrank gehört und was nicht? Niemand, außer mir selbst. Wenn man sich in seinem Outfit wohlfühlt und sich darin wiedererkennt, sollte man es auch tragen. Egal, welches Geschlecht auf dem Etikett steht oder welche Assoziationen dieser Look bei anderen Menschen hervorruft!

Wir befinden uns in einer Zeit, in der sich niemand nach irgendwelchen überholten Konventionen richten sollte und sein Leben so leben sollte, wie er es für richtig hält. Das einzige, was jeder von uns tun muss, ist, sich selbst gefallen. Wenn man ein Outfit mit der nötigen Selbstachtung und dem richtigen Selbstbewusstsein präsentiert, werden auch andere das Outfit positiv wahrnehmen. Wenn wir uns nicht selbst gut finden, wie sollte es jemand anderes?

Mein Outfit im Überblick:

Felljacke – H&M (hier)

Hemd – s.Oliver BLACK LABEL (hier)

Hose mit Satin-Applikationen – ZARA (ähnliche hier)

Fliege – Seidensticker (hier)

Uhr – GENT Watches (hier)

Armreif – Josemma (hier)

Ringe – H&M (hier)

Schuhe – H&M (hier)

Diesen und weitere Looks findest du ebenfalls auf meinem Instagram-Account: instagram.com/levins_view

Ich hoffe, dass ich dich daran erinnern konnte, dass du nur ein Leben hast
und dieses so leben solltest, wie du möchtest und du es für richtig hälst. Lass dir nicht vorschreiben, wonach du dich zu richten hast, sondern trag deine Lieblingsteile
und kauf dir, was Du schön findest! 🙂

Levin

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